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Naturstein & Betonwerkstein

Jede Platte ist ein Unikat — das ist der Reiz und gleichzeitig das Risiko. Wir machen aus dem Risiko ein Protokoll.

Außenbereich

Draußen

Alles, was Frost, Regen und Streusalz aushalten muss. Entscheidend ist selten der Stein, sondern das, was darunter liegt.

Innenbereich

Drinnen

Hier zählt der Millimeter. Kanten, Ausschnitte und Anschlüsse entscheiden darüber, ob eine Fläche teuer aussieht oder nur teuer war.

Der Unterschied

Warum Farbabweichungen kein Streitfall sein müssen

Die mit Abstand häufigste Reklamation im Naturstein lautet: „So sah das Muster aber nicht aus." Das liegt in der Natur der Sache — ein Block aus dem Steinbruch ist kein Industrieprodukt. Nur wird daraus ein Streit, wenn niemand vorher festgehalten hat, was normal ist.

Grenzwertmuster

Wir legen Ihnen mehrere Handstücke vor, die die Bandbreite abbilden — das hellste und das dunkelste, das ruhigste und das lebendigste. Was dazwischen liegt, ist vertragsgemäß.

Protokoll mit Foto

Die freigegebenen Muster werden fotografiert, datiert und von Ihnen bestätigt. Eine Seite Papier, die beide Seiten schützt.

Charge dokumentiert

Blocknummer und Lieferung halten wir fest. Wer in fünf Jahren zwei Platten nachbestellen muss, weiß dann, wonach er sucht.

Materialberater

Welcher Stein passt?

Drei Fragen, eine erste Richtung. Ersetzt kein Handstück, spart aber das erste Telefonat.

Häufige Fragen

Naturstein

Muss Naturstein imprägniert werden?

Offenporige Steine wie Kalkstein, Travertin und Sandstein ja, dichte Hartgesteine wie Granit und Basalt in der Regel nicht zwingend. Wir imprägnieren im Innenbereich standardmäßig und sagen Ihnen, in welchem Rhythmus nachgearbeitet werden sollte. Nach zwölf Monaten kommen wir einmal kostenlos vorbei und schauen es uns an.

Ist Keramik nicht besser als Naturstein?

In manchen Punkten ehrlich gesagt ja. Feinsteinzeug und Quarzkomposit sind fleckenunempfindlicher, frostsicher und meist günstiger. Was sie nicht können, ist Tiefe — jede Keramikplatte ist ein Druckbild, jeder Naturstein ein Schnitt durch einen gewachsenen Block. Wir verarbeiten beides und beraten ohne Präferenz.

Wie lange dauert eine Terrasse?

Bei 40 m² mit vorhandenem Unterbau etwa eine Woche. Muss der Unterbau neu aufgebaut werden, kommen zwei bis vier Tage Aushub und Verdichtung dazu. Beim Verlegen im Mörtelbett brauchen wir zusätzlich einige Tage Aushärtung, bevor die Fläche belastet werden darf.

Warum wird eine Aussparung mitbezahlt?

Weil die Arbeit rund um eine Aussparung höher ist, nicht geringer — Zuschnitt, Anpassung und Verschnitt kosten mehr Zeit als eine durchgehende Fläche. Die VOB/C regelt das mit festen Übermessungsgrenzen. Wir legen sie auf der Preisseite offen, damit auf der Rechnung nichts überrascht.

Können Sie auch Material verlegen, das ich selbst gekauft habe?

Ja, mit einer Einschränkung: Für Materialmängel und Farbabweichungen können wir dann keine Gewähr übernehmen, und die Mengenkalkulation inklusive Verschnitt liegt bei Ihnen. Wir sagen vorher ehrlich, ob das Material für den geplanten Einsatz taugt.

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns, was ansteht

Ein Foto reicht oft schon für eine erste Einschätzung. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden — auch wenn wir absagen müssen.

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